Kleine Ameisen – große Wunder!
Spannende Entdeckungen bei unserer Ameisenwanderung
Was für ein Glück mit dem Wetter!
Bei unserer Ameisenwanderung zeigte sich der Herbst von seiner freundlichen Seite. Beste Voraussetzungen also, um gemeinsam in die faszinierende Welt der Waldameisen einzutauchen. Große und kleine Forscherinnen und Forscher waren mit Begeisterung dabei und konnten so manches Geheimnis dieser erstaunlichen Waldbewohner entdecken.
Besonders spannend war der Einblick in das Leben innerhalb eines Ameisenhügels. Denn bei den Ameisen herrscht eine klare Arbeitsteilung. Die jüngeren Arbeiterinnen übernehmen zunächst Aufgaben im geschützten Inneren des Nestes, beispielsweise die Pflege der Brut. Mit zunehmendem Alter arbeiten sie auch in anderen Bereichen und übernehmen schließlich Aufgaben außerhalb des Ameisenhügels.
Die Ameisen arbeiten sich also im wahrsten Sinne des Wortes nach oben! Eine Erkenntnis, die bei unseren kleinen und großen Forschern sicherlich in Erinnerung bleiben wird.
Auch das Liebesleben der Ameisen sorgte für Staunen und vielleicht für das eine oder andere Schmunzeln. Junge Königinnen besitzen zunächst Flügel und starten zu ihrem Hochzeitsflug. Nach der Paarung werfen sie ihre Flügel ab und können ein neues Ameisenvolk gründen. Ob das mit dem Flügelverlieren nach der Hochzeit …nein….diese Frage lassen wir offen ….
Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Ameisenheger Herrn Gregetz, der uns mit seinem großen Wissen, seiner Begeisterung und seinem unermüdlichen Einsatz die Welt der Waldameisen nähergebracht hat. Herr Gregetz leistet eine unglaublich wertvolle Arbeit. Er schützt und rettet die Waldameisen vor dem Autobahnausbau. Die Ameisen haben keine große Lobby und deren Bedeutung wird für unser Ökosystem oft unterschätzt. Dabei sind diese kleinen Waldbewohner für das natürliche Gleichgewicht im Wald von unschätzbarem Wert. Ohne Waldameisen kein gesunder Wald!
Wer sich mit so viel Herzblut für Lebewesen einsetzt, die selbst keine Stimme haben, verdient unsere höchste Anerkennung und unseren größten Respekt!
Ein herzliches Dankeschön an Herrn Gregetz für sein außergewöhnliches Engagement und an alle großen und kleinen Forscherinnen und Forscher, die mit offenen Augen, Neugier und Begeisterung dabei waren.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Man muss nicht groß sein, um Großes zu leisten. Das gilt für unsere Waldameisen – und ganz besonders auch für die Menschen, die sich für ihren Schutz einsetzen.
Ein schöner, lehrreicher Ausflug, der uns in Erinnerung bleiben wird!
30 Jahre Haus Tobit – ein Ort der Menschlichkeit und Geborgenheit
Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum!
Seit 30 Jahren ist das Haus Tobit ein fester Bestandteil unserer Gemeinde. Es ist weit mehr als ein Pflegeheim. Es ist ein Zuhause, ein Ort der Geborgenheit, der Gemeinschaft und der gelebten Nächstenliebe.
Die Geschichte des Hauses Tobit zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas für ihre Gemeinde bewegen. Aus einer vorausschauenden Entscheidung der Gemeinde Elchingen und dem großen Engagement der Kirchengemeinden entstand eine Einrichtung, die bis heute für Menschlichkeit und Fürsorge steht.
Mit der Einweihung am 22. Februar 1996 begann eine Erfolgsgeschichte, die von vielen engagierten Menschen geschrieben wurde. Besonders der ökumenische Gedanke war damals wegweisend und ist bis heute ein wichtiger Grundpfeiler des Hauses.
Doch das Herz des Hauses Tobit sind die Menschen, die dort arbeiten.
Sie sind die „Engel des Alltags“. Menschen, die da sind, wenn andere Hilfe brauchen. Die zuhören, trösten, unterstützen und auch in schwierigen Situationen Zuversicht schenken. Ihre Arbeit verdient nicht nur Dank, sondern unsere höchste Anerkennung. Unser besonderer Dank gilt deshalb allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, der Einrichtungsleitung, den Verantwortlichen der Sozialstation sowie den vielen Ehrenamtlichen und Unterstützern. Sie alle tragen dazu bei, dass das Haus Tobit ein lebendiger Teil unserer Dorfgemeinschaft ist.
Wir erinnern uns an diesem Jubiläum auch dankbar an die Menschen, die mit Weitblick und Tatkraft die Grundlagen geschaffen haben – insbesondere an Bürgermeister Lang sowie die Pfarrer Lidl und Schreiber. Ihr Engagement wirkt bis heute fort.
Gerade in einer Zeit, in der die Pflege vor großen Herausforderungen steht, ist es wichtig, solche Einrichtungen zu erhalten und zu stärken. Denn eine Gemeinde zeichnet sich nicht nur durch ihre Infrastruktur aus, sondern vor allem dadurch, wie sie mit den Menschen umgeht, die Unterstützung und Zuwendung benötigen.
Für uns Freie Wähler Elchingen ist klar: Das Haus Tobit gehört in die Mitte unserer Gemeinde – heute und in Zukunft.
Wir gratulieren dem Haus Tobit von Herzen zu seinem 30-jährigen Bestehen und danken allen, die in den vergangenen drei Jahrzehnten zu dieser besonderen Erfolgsgeschichte beigetragen haben.
Wir wünschen dem Haus Tobit, seinen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie allen Mitarbeitenden weiterhin viel Kraft, Zuversicht und Gottes Segen.
Herzlichen Glückwunsch zu 30 Jahren Haus Tobit!